So. Die Vorbereitungen und Einleitungen der Winterruhe habe ich hinter mich gebracht. Futter ist abgesetzt und verdaut, die Tiere in ihre überwinterungsboxen eingesetzt, die Temp. schon mal auf 18 Grad runter. Heute wandern 5 meiner Thamnophen in die (wohlverdiente) kalte Winterruhe. Ich hoffe, dass sie dann im Januar paarungsbereit ins neue Jahr starten.
3 weitere Tiere werden warm überwintert. Bei denen wirds dann irgendwann in der nächsten Woche komplett dunkel.
Wie weit seid ihr denn mit euren Überwinterungen?
Gruss THOR _________________
Daniel G. « Moderator »
Anmeldedatum: 20.09.2002 Beiträge: 737
Verfasst am: 02.12.2004, 15:11
Hallo Thor,
bei mir werden die Tage die ersten Tiere in ihre Überwinterungsboxen umziehen. Alle adulten Schlangen haben seit zwei Wochen kein Futter mehr gesehen. Die Temperaturen fahre ich jetzt recht fließend zurück, genauso wie die Beleuchtungsdauer. Ab mitter der kommenden Woche werden die Tiere dann in den Kühlschrank wandern.
Dieses Jahr werde ich zudem das erste Mal eine warme Überwinterung mit einigen meiner Tiere durchführen. Hierbei habe ich alle diejenigen Schlangen ausgesucht, die auch in ihrem natürlichen Verbreitungsgebiet eher weniger mit absoluten Tiefsttemperaturen konfrontiert werden. Namentlich: Thamnophis sirtalis tetrataenia, Thamnophis marcianus, Thamnophis cyrtopsis ocellatus und Thamnophis atratus atratus.
Diese Tiere werde ich aber erst etwas später einwintern, damit alle Tiere gleichzeitig im kommenden Jahr wieder aktiv sind.
Schönen Gruß,
Daniel _________________ webmaster von <a target="_blank" href="http://www.gartersnake.de"><b> http://www.gartersnake.de</b>
</a>
Anonymous Gast
Verfasst am: 02.12.2004, 17:39
Hallo,
ein Teil meiner Tiere ist schon seit einigen Wochen im Keller ein Teil ist schon in den Hibernationsbehältern aber noch an einem kühlen Platz in der Wohnung. Ich plane nicht alle Tiere gleichzeitig zu reaktivieren und werde auch in den nächsten Wochen noch einige Tiere einwintern.
Ich hoffe, dass im nächsten Jahr nicht alle Weibchen Ihren "Fressrausch" für Trächtige bekommen.
Anonymous Gast
Verfasst am: 05.12.2004, 09:32
Hi,
ich habe vor zuletzt 2 1/2 Wochen die Fütterung eingestellt und nun überraschen mich meine Nattern mal wieder damit, das kaum eine ruhiger geworden ist - scheinbar würden sie gern oben in der Wohnung bleiben. Ende der nächsten Woche wandert dann der Großteil trotzdem in den Keller, die übrigen folgen eine Woche später. Überwintert werden alle Tiere, die das 1. Lebensjahr schon erreicht haben. Prinzipiell könnte ich auch meine Nachzuchten 2004 kalt überwintern, aber dann wird's mir bestimmt zu langweilig . Die aus 2004 gekauften Nachzuchten sind mir noch zu schmal für die Winterruhe.
In dieser Woche habe ich bislang ausgelassene oder möglicherweise verdächtig erscheinde Nattern vom Tierarzt kontrollieren lassen und siehe da: Ein bisschen verdächtig erschien mir mein parietalis-Weibchen 'Gudrun' schon, weil sie nach dem Absetzen der Wachseier nicht so rasch wieder zu ihrer gewohnten Form 'anlief', aber sie war aktiv und fraß regelmäßig, also wurde sie erst jetzt untersucht. Ihr insbesondere im hinteren Körperdrittel etwas ärmliches Aussehen rührt von einem recht massiven Flagellaten-Überschuß, welchen ich nun noch zu behandeln habe. Der TA gab mir anstelle der gewöhnten Metronidazol-Spritze für dieses Tier entsprechende Tabletten (selbes Präparat) mit. Ich war anfangs sehr unsicher, ob denn diese Tabletten so problemlos zu verabreichen seien, kann aber nach dreimaliger Anwendung sagen, das es einfacher als gedacht ist! Ich muß noch dazu sagen, das sie immer nur eine viertel Tablette bekommt, das Medizinbröckchen ist also doch recht klein. Dieses Weibchen wird nun noch doch wieder Futter bekommen und wesentlich später in den Keller umsiedeln dürfen.
Obwohl ansonsten alles in Sachen Winterruhe auch hier schon so weit fortgeschritten ist, bin ich noch am Überlegen, welches Substrat zum Einsatz kommen sollte. Ganz gute Erfahrungen habe ich mit aufgelösten Torfziegeln und vor allem mit Waldboden-Überstreu gemacht, aber beides ist nicht sonderlich ergiebig.
Habt Ihr eine Idee, ob Heu (für Nagetiere) schnell zu schimmeln oder gar zu faulen anfangen könnte? Sowas hab ich hier in Berlin sehr preiswert in herrlichen Mengen gesehen...!?
Viele Grüße vom Jan. _________________
Anonymous Gast
Verfasst am: 22.12.2004, 21:42
Hi Jan,
bin eine Weile nicht zum Foren lesen gekommen.
Normales Heu und Stroh schimmeln leicht, wenn sie dauerhaft feucht sind. Zum eindecken von Erdbeeren z. B. wird bevorzugt Haferstroh verwendet, weil es nicht so leicht schimmelt. Bedenken hätte ich damit trotzdem, da diese Materialien trocken meist auch staubig sind.