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Anonymous Gast
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weiße Würmer
Verfasst am: 12.04.2004, 10:35 |
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Hallo,
ich habe leider ein Problem (glaube ich).
Und zwar halte ich eine Thamnophis (Strumpfbandnatter), etwa 11 Monate alt, in einem Terrarium, welches auf einem
Aquarium steht. Die Schlange hat Zugang zu dem Auquarium. In dem Aquarium leben seit etwa drei Wochen Guppies (sie
sollen als Lebendnahrung dienen). Ich habe Wasserpflanzen, eine Wasserheizung & eine Pumpe in dem Aquarium. Ich
habe dem Wasser keine Aquarienzusätze hinzugefügt, da ich nicht wußte, ob dies schädlich für meine Schlange ist.
Heute habe ich bemerkt das sich hunderte (das ist keine Übertreibung) kleine weiße Würmchen von etwa 1-2mm Länge
an den Wänden das Aquariums tummeln.
Die Guppies scheinen zwar die Würmchen zu fressen, nur weiß ich nicht, ob Sie schädlich für meinen Schützling sind.
Was ich noch erwähnen sollte ist, dass die Strumpfbandnatter bisher bei mir noch nichts gefressen hat (ich habe
die Schlange jetzt seit Ende Februar). Ich war schon mit ihr in der Tierklinik in Essen, die einen Spezialisten
für Reptilien hat. Der hat festgestellt, dass die Schlange von einem Parasiten, einem Einzeller, befallen ist.
Die Behandlung gegen diesen läuft derzeit noch (muss am 19. wieder mit meiner Schlange zur Klink). Der Tierarzt
wußte nicht, woher der Einzeller kommt, er erwähnte nur, dass er von Lebendfutter kommen könnte oder aber, dass
sie sich ihn schon vor meiner Obhut eingefangen haben könnte. Ich hatte noch eine Kotprobe mitgenommen, deren Untersuchung
hat aber ergeben, dass die Schlange nicht von Würmern befallen ist.
Ich habe nun gleich mehrere Fragen:
1. Ist Auquarienaufbereiter schädlich für die Strumpfbandnatter?
2. Wißt Ihr etwas über die kleinen Würmchen. Woher kommen sie? Sind sie für die Natter schädlich? Wie werde ich
sie wieder los?
3. Muss ich so langsam an Zwangsfütterung denken? Funktioniert Zwansfütterung auch mit einem "Butterfly" bewerkstelligen
(ein Butterfly, ist das, was man zur dauerhaften Infusion in den Arm gelgt bekommt, es besteht aus sehr dünnem
Platsik und enthält keine Nadel)?
4. Können sich solche Einzeller über den Kot in das Aquarienwasser übertragen, so dass sich die Schlange abermals
mit ihnen "infiziert"? Wenn es so ist, inwieweit bekomme ich das Aquarium wieder rein? Muss ich alles was nun
darin ist entsorgen (inkl. Fische)? Und/Oder das Aquarium desinfizieren?
Ich hoffe Ihr könnt mir helfen. Ich weiß sonst keinen Rat.
Mit freundlichem Gruße
der.beelzebub
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Daniel G. « Moderator »

Anmeldedatum: 20.09.2002 Beiträge: 737
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Verfasst am: 12.04.2004, 12:48 |
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Hi Belzebub,
also Deine Schilderung enthält gleich mehrere Dinge, die nicht unbedingt optimal für die Haltung einer Strumpfbandnatter
sind.
Zunächsteinmal könntest Du uns aber noch ein paar Infos zu dem Tier und dem Terrarium geben. Wo kommt das Tier
her, wie groß ist es. Wie groß ist das Terrarium, welche Werte erreichst Du im inneren, wie ist es eingerichtet,
was hast Du versucht zu füttern, etc.?
Generell rate ich immer von der Haltung in einem Paludarium (Terrarium mit Aquarium) ab. Die Luftfeuchtigkeit ist
unter normalen Umständen viel zu hoch, wenn die Temperaturen des Wassers für tropische Fische geeignet sein sollen.
Dies führt unweigerlich zu Hautinfektionen bei der Schlange.
Zudem bilden sich hervorragende Brutstätten für Erreger und Keime.
Das Wasser des Aquariums ist nur sehr schwer für alle Bedürfnisse der Insassen auf zu bereiten. Die Fische dürfen
nicht all zu oft mit frischem Wasser konfrontiert werden, wohingegen die Schlange möglichst immer frisches Wasser
zur Verfügung haben sollte.
Kotet die Schlange vermehrt ins Aquarienwasser, werden die Fische damit Probleme bekomen und Erreger, die durch
den Kot der Schlange transportiert werden, können sich in dem Wasser hervorragend vermehren und werden beim trinken
direkt wieder von der Schlange aufgenommen.
Hinzu kommt, dass fast alle Aquarienfische extrem mit Antibiotika vollgepump sind und diese können wiederum negative
Auswirkungen auf Deine Schlange haben.
Ich würde Dir also dringend dazu raten, Dein Terrarium von dem Aquarium zu trennen und zwei einzelne Becken auf
zu bauen.
Zur direkten Beantwortung Deiner Fragen:
1) Nein.
2) Nein, jedoch hatte ich Ähnliches auch in meinen Aquarien. Durch eine kleine Zugabe an Speisesalz, kannst Du
diese Tierchen aber gut in den Griff bekommen. Dies schadet auch Deinen Süßwasserfischen nichts, wenn Du es mit
dem Salz nicht übertreibst.
3) Nein, Du solltest Dein Tier in optimalere Haltungsbedingungen überführen und ihm zunächst Stint, Würmer oder
eine Babymaus anbieten. Lass dem Tier Zeit und nimm das Futter nicht sofort wieder aus dem Terrarium. Du kannst
es ruhig über nacht, leicht angefeuchtet, stehen lassen.
4) siehe oben. Aquarium komplett leer räumen, ein neues aufbauen und dort die Fische übersiedeln und den Aquarienteil
im Terrarium mit Kork, Moos oder ähnlichem dekorieren und trockener halten.
Schönen Gruß,
Daniel webmaster von <a target="_blank" href="http://www.gartersnake.de"><b> http://www.gartersnake.de</b>
</a> |
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Anonymous Gast
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Verfasst am: 12.04.2004, 22:46 |
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Hallo,
wie ich sehe bist Du in zwei Foren unterwegs mit Deiner Frage (Schlangengrube.de). Wie Du in letzterem Forum sehen
kannst, stimme ich mit Daniel völlig überein.
Gruss
Jan |
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Anonymous Gast
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Verfasst am: 15.04.2004, 10:02 |
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Hi
Ich glaube es handelt sich bei den Würmern um Enchyträen das ist ein Wurm der oft auch als Fischfutter benutzt
wird ist nicht gefählich ist aber vermehrt sich wie sau.
Und noch etwas verfütter keine Guppies damit machtst du dich nur unglücklich ist mir am anfang auch passiert. Da
denkt man man tut seinen Schlangen etwas gutes aber denkste.
Wenn Lebendfisch dan Salmler sind auch in der Zoohandlung um einiges billiger aber keine Lebendgabärende- eierlegende
Zahnkarpfen oder Barben.
MFG
AXEL  |
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