Hallo,
was macht ihr eigentlich mit den sterblichen überresten?
ist zwar kein schönes thema, aber es kommt auf jeden tier besitzer zu.
es ist z.b. bei manchen krebs arten so das man sie nicht einfach "spülen" darf.(krebspest)
gibt es richtlinien für reptis?
gruß justus _________________
Daniel G. « Moderator »
Anmeldedatum: 20.09.2002 Beiträge: 737
Verfasst am: 01.02.2004, 22:42
Hi Justus,
ich lasse bei all meinen Tieren nach ihrem Ableben eine Sektion durchführen, um sicher zu gehen, dass mein restlicher Bestand durch nichts Ansteckendes bedroht ist. Danach verbleiben die sterblichen Überreste beim TA, der sie wohl der Tierkörperbeseitungsanlage zukommen lassen wird.
Selbiges kann man auch ohne Umweg über den TA erledigen. In Hamburg wird für die Verbrennung und Annahme eines Tierkörpers etwa 2€ Unkosten- und Bearbeitungspauschale erhoben, solange es sich um ein gewöhnliches Haustier handelt. Wer dort seine Hauskuh oder ähnliches abgeben möchte muss dann doch schon ein wenig mehr berappen.
Schönen Gruß,
Daniel _________________ webmaster von <a target="_blank" href="http://www.gartersnake.de"><b> http://www.gartersnake.de</b>
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Anonymous Gast
Verfasst am: 02.02.2004, 13:19
tach,
da muß ich ein geständnis machen....
wir haben bis jetzt alle tiere in einen kleinen sarg
hineingelegt und im garten vergraben...
auf dem platten lande ist so etwas noch möglich...
meine insekten und spinnen habe ich in spiritus eingelegt... halten sich ganz gut... nur sieht das bald unten im kelelr so aus als wenn dort frankensteins labor ist
Angelripper Spezialist
Anmeldedatum: 25.08.2003 Beiträge: 278
Verfasst am: 02.02.2004, 15:15
Also ich hab meine Tiere bis jetzt auch immer irgendwo "hinter Haus" eingebuddelt.
Ich würds nich fertigbringen sie zu nem Abdwecker oder so zu bringen, das is doch so unpersönlich...
LG
Angelripper _________________ Möge das Himmelsauge stets �ber euch wachen
Daniel G. « Moderator »
Anmeldedatum: 20.09.2002 Beiträge: 737
Verfasst am: 02.02.2004, 16:09
Nun, da muss ich ehrlich gestehen, dass ich zu meinen etwa 60 Schlangen nicht unbedingt ein persönliches Verhältnis aufbaue. Es gibt natürlich meine Lieblinge, aber alle Tiere werden gleich sorgfältig gepflegt und wenn eben eins stirbt, dann muss ich dafür sorgen, dass die Anderen Tiere nicht in Mitleidenschaft gezogen werden. Sollte eigentlich jeder so machen
Garten habe ich nicht und alles andere ist überwiegend strafbar.
Außerdem, wenn ich eine persönliche Beziehung zu meinen Tieren aufbauen würde, dann könnte ich mich auch nicht mehr von meinen NZ trennen. Das würde mich bei etwas mehr als 100NZ pro Jahr ein wenig sehr überfordern
Schönen Gruß,
Daniel _________________ webmaster von <a target="_blank" href="http://www.gartersnake.de"><b> http://www.gartersnake.de</b>
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Anonymous Gast
Verfasst am: 14.02.2004, 12:57
na,dir raucht ja ganz schön der schädel von den klausuren,daniel _________________
Anonymous Gast
Verfasst am: 07.03.2004, 11:30
Klar, für Züchter sieht das alles etwas anders aus. Wir haben diverse Tiere als "Familienmitglieder" (Vogelspinne,
Zwergbartagamen, Riesengespenstschrecken, Zwergwidderkaninchen, Wellensittich, Strumpfbandnatter, asiatische Hausgeckos,
Meerschweinchen). Wenn ein Tier stirbt, basteln meine Kinder liebevoll einen Sarg mit allen möglich "Geschenken"
dabei und dann geht es zur Bestattung in unseren Wald, der sich tatsächlich "Tiergarten" nennt. Mein Sohn weint
dann ein paar Tränen und ich auch und dann wird das Grab hübsch gemacht mit Moos, Blumen, Stöckern und Kreuz. Ich
weiß, man darf das nicht, aber ich bringe es auch nicht fertig, sie irgendwo abzugeben. In 1000 Jahren werden sich
die <Forscher> über die Artenvielfalt in unserem Wald wundern.... .