Eigentlich haben mich Schlangen schon immer begeistert aber ich habe mich dann doch erstmal auf die Echsen konzentriert.
Da ich eigentlich immer der Meinung war, dass alle adulten Schlangen Mäuse fressen würden habe ich dieses Kapitel eigentlich gleich abgehackt.
Doch als ich hier den Beitrag mit der Braunnatter gelesen habe hat es mal wieder angefangen in meinen Fingern zu kribbeln (macht es immer wenn ich ein neues Tier entdecke was eventuell für mich in frage kommt).
Nun wollte ich mal fragen ob jemand von euch rauhe Grasnattern (Opheodrys Aestivus) erfolgreich hält.
Diese Art hat mich besonders durch diese auffällige Farbe begeistert doch leider habe auf agamen.de gelesen das diese im Terri ziemlich schnell eingehen können.
Da ich ja "noch" keine Erfahrungen auf diesem Gebiet habe (was sich hoffentlich bald ändern wird) wollt ich einfach mal wissen ob es sich speziell bei dieser Art lohnt Tage und Nächte lang Haltungsberichte und andere Literatur zu lesen wenn sie dann doch sterben wenn ich sie dann hab
Da ich mit sicherheit nicht glücklich darüber wäre wollte ich das von vorne herein (zumindest so gut wie möglich) ausschliessen um nicht durch einen dummen Fehler oder so das Leben dieser Tiere aufs Spiel zu setzen.
Da sowas kein Tier verdient hat.
Ich hoffe ihr könnt mir da ein paar ratschläge geben.
Grüssle Jessi
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Anonymous Gast
Verfasst am: 25.06.2003, 15:10
hy!da kommen ja immer verschiedene faktoren für die lebensdauer zusammen.ich habe mir mal diehaltungsbedingungen dieser schlange angeschaut undsehe da nicht unbedingt einen grund,warum sie länger oder kürzer als andere schlangen in der terrarienhaltung leben sollten.ausgenommen vielleicht die winterruhe.aber die machtman ja mit so einigen schlangenarten außer wenn sie krank,tragend,zu ung oder ähnliches sind.
also ich persönlich würde Dir von der rauhen Grasnatter als Einsteigertier absolut abraten. Es könne bei diesen Tieren jede Menge Probleme auftauchen, die man anfangs einfach aus Unerfahrenheit schlicht übersieht, die aber zu spät erkannt schnell zum Tode des Tieres führen. Besonders für solche Dinge ist die Grasnatter empfänglich und wird daher eher an erfahrene Halter empfohlen.
Solltest Du Dich eventuell dennoch mit dem Gedanken anfreunden diese Tiere halten zu wollen, kann ich Dir nur ans Herz legen auf jeden Fall eine NZ zu erwerben und Dir vorher das Buch "Grasnattern" aus dem NTV zu besorgen und am besten noch intensivst durchzulesen.
Besser wäre es, wenn Du Dir zunächst eine weniger empfindliche Natter zum lernen anschaffen würdest. Bei der Farbe grün wird es dabei allerdings sehr schwierig ein einfacher zu haltendes Tier zu finden.
Besonders, wenn Du absolut keine Mäuse verfüttern möchtest.
Die genannte Braunnatter könnte sich da noch anbieten, diverse Eierschlangen und natürlich meine favorites, die Strumpfbandnattern, wobei hier ab und zu eine TK Maus (natürlich vor dem verfüttern auftauen) angebracht wäre.
Viele Grüße,
Daniel
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Anonymous Gast
Verfasst am: 26.06.2003, 06:14
Hallo Daniel
Danke für deine Tipps.
Das grün muss nicht unbedingt sein die "normale" Strumpfbandnatter finde ich auch ganz schön
Eigentlich wollte ich mich in meinem Zooladen auch über diese Braunnatter beraten lassen aber die kannten die garnicht und der Verkäufer hat mir die Grasnatter vorgeschlagen.
Ich denke alle viertel Jahr oder so eine TKMaus in Terri zu schmeissen werd ich schaffen mir geht es nur darum das ich nicht "ständig" Mäuse füttern muss.
Deshalb dachte ich halt das wäre klasse wenn die primär nur Insekten und so fressen würden, das ich eh immer Heuschrecken und anderes Krabbelvieh daheim hab für meine Bartis.
Ich denke ich werde mich erst noch ein paar Monate gründlich informieren und dann schauen wie es bis dahin mit dem Platz in meiner Wohnung steht und mich dann entscheiden.
Ich will nämlich auf keinen Fall das Leben der Schlange auf Spiel setzten nur weil ich sie jetzt sofort haben will obwohl ich mich nicht mit ihr auskenne.
Grüssle Jessi
Anonymous Gast
Verfasst am: 26.06.2003, 10:43
Moinsen!
Na da muss ich ja mal empört auf die Barrikaden gehen.
WAS IST DENN EINE N O R M A L E STRUMPFBANDNATTER ???
Immerhin gibt es etwa 30 anerkannte Arten der Gattung Thamnophis mit den diversen Unterarten (bei Th. Sirtalis immerhin alleine schon 12). Und alle mit unterschiedlichen Farbzeichnungen. Dazu kommen dann noch verschiedene Farbformen.
Da wird bestimmt die eine oder andere dabei sein, die dir gefällt.
Gruss THOR
Zuletzt bearbeitet von Anonymous am 26.06.2003, 10:44, insgesamt einmal bearbeitet
Anonymous Gast
Verfasst am: 26.06.2003, 11:40
Hi Thor
deswegen hab ich das normal auch extra in gänsefüsschen gesetzt
In der Zoohandlung bei der ich immer einkauf haben sie momentan ein paar ich weiss aber nicht genau was für welche das sind. Ich glaube es sind thamnophis sirtalis sirtalis.
Die sehen eigentlich auch richtig toll aus mit ihren gelben Streifen
Wie oft müsste ich denen eigentlich dann eine Maus geben wenn ich sie ansonsten mit Fischen, Würmern und Heuschrecken füttere?
Grüssle Jessi
Anonymous Gast
Verfasst am: 26.06.2003, 11:56
Moinsen!
Also heuschrecken werden die wohl nicht fressen.
Würmer sind, gerade bei jungen Tieren mal ein ganz netter Happen zwischendurch.
Fisch (Stint) ist dann die Hauptnahrung. Je nachdem wie du Fütterst ist es allerdings sinvoll mit z.B. Rattenbabys oder fuzzies (oder kleiner, was du halt brauchst) die Nahrung zu ergänzen. An den Nagern ist halt mehr dran, als an so nem Fisch.
Gruss THOR
Anonymous Gast
Verfasst am: 26.06.2003, 12:19
Dann hast du meinen Antennenwels noch nicht gesehen
ist es auch möglich ihnen Rind oder Schweinefleisch oder geflügel zu geben?
Weil die Mäuse zappeln ja auch nicht mehr und das aussehen wird ihnen ja wohl egal sein der Fisch ist ja zum teil auch in Stücke geschnitten oder?
Anonymous Gast
Verfasst am: 26.06.2003, 13:30
hui,besser nicht.wirklich angebracht sind fisch(wobei du da am besten den tiefgefrorenen stint gibst) und tiefgekühlte babymäuse(falls sie da nicht rangehen,mit stintgeruch verwittern).regenwürmer könntest du auch noch verfüttern,aber das ist mehr ähm.."freiwillig",denn emit stint und babymaus bist du schon sehr gut beraten.wenn du mal gerade nicht babymaus fütterst,solltest du unbedingt bei jeder zweiten fütterung vitamine auf die fische träufeln bzw. sie damit bestäuben,da der fisch ein vitamin a entziehendes enzym hat,was durch die zugabe von vitaminen ausgeglichen werden muß.
Daniel G. « Moderator »
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Verfasst am: 26.06.2003, 15:52
Hi Jessi,
meine Vorredner haben Dir ja schon einiges an brauchbaren Informationen zur Strumpfbandnatter zukommen lassen. Falls Du einige Tiere in Wort und Bild sehen möchtest, kannst Du gerne einmal auf meiner Seite vorbeischauen (s.u.) oder auf thanophis.com in die Bildergallerie gucken. Hierbei ist allerdings zu beachten, dass die Tiere auf thamnophis.com nict unbedingt sehr leicht zu bekommen sind. Bei den Tieren auf meiner Seite kannst Du zumindestens davon ausgehen, dass Du sie spätestens bei mir bekommen könntest.
Von Tieren aus der Zoohandlung würde ich Dir generell abraten. Für diesen Preis, den Du dort bezahlen würdest, bekommst Du bei jedem privaten Züchter, zwar kleinere, dafür aber gesunde Tiere und ersparst Dir somit die nicht zu verachtenden TA-Kosten.
Zur Fütterung der Tiere: Solange sie klein sind, kannst Du sie getrost mit Fisch (muss nicht unbedingt Stint sein! Du kannst fast jeden Aquarienfisch aus der EIGENEN Zucht nehmen (Antennenwelse würde ichhierbei allerdings nicht unbedingt nehmen), außerdem kann man Moderlieschen oder andere kleinbleibende oder generell kleine Teichsetzlinge oder Ähnliches nehmen.) füttern. Bei dieser Art der Fütterung ist die Zugabe von Vitaminen alle drei, vier Wochen allerdings unumgänglich. Korvimin ZVT hat sich hierbei bewährt, wobei ich dieses Mittel immer sehr vorsichtig dosieren würde.
Ab und zu eine TK-Babymaus wertet den Speiseplan schon sehr auf und schränkt die Vitamingabe um einiges ein. Auch Hühnerherzen kannst Du verfüttern.
Je größer die Tiere werden, besonders bei den Weibchen, um so erstrebenswerter ist eine Fütterung weg von den Fischen, hin zu Mäusen, Ratten, Herzen.
Du kannst adulte Tiere zwar auch weiterhin ausschließlich mit Fisch füttern, aber die Erfahrung zeigt, dass adulte Weibchen bei fütterung von Säugetieren, durchaus kräftiger, größer werden und eine bessere Grundlage für eventuelle NZ bilden können.
Dies gilt es also alles zu beachten.
Bei weiteren Fragen nur zu!
Viele Grüße,
Daniel
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Anonymous Gast
Verfasst am: 27.06.2003, 09:55
Hallo Daniel
Die beiden seiten habe ich eigentlich schon komplett durchgeforstet.
Sind wirklich sehr interessant.
In der Zoohandlung bieten sie die Strumpfbandnattern für 75 euro an und es sind nachzuchten die länge dürfte so ca 60 cm sein sind von 01
wie ist den der preis bei dir für annähernd gleiche Tiere?
Meinen kleinen Oskar (der Antennenwels) würd ich nie verfüttern aber wir haben auch noch guppys die sich ja bekanntlich rasend vermehren und bei uns im baumarkt gibt es neons für 30cent also auch nicht mehr als eine heuschrecke in der zoohandlung in der ich als einkaufe.
das mit den herzen find ich klasse weil sowas macht mir nichts aus nur halt die ganzen mäuse
Züchten will ich eigentlich garnicht weil ich weder den platz für extra aufzuchtbecken hab, noch der auffassung bin das ich jetzt auch noch neue Tiere auf den markt "schmeissen" muss das überlass ich lieber erfahreneren züchtern und so. Mir geht es in erster linie um das Wohl meiner tiere.
Bei meinen bartagamen hab ich mir auch vorgenommen die eier nicht zu inkubieren wenn es irgendwann mal welche gibt.
nur bei meinen langschwanzechsen probier ich mal auf gut glück
Und das mit den Vitaminen ist auch kein problem davon hab ich eine kleine sammlung daheim meine echsen brauchen die ja auch
Grüssle Jessi
Zuletzt bearbeitet von Anonymous am 27.06.2003, 10:01, insgesamt einmal bearbeitet
Daniel G. « Moderator »
Anmeldedatum: 20.09.2002 Beiträge: 737
Verfasst am: 27.06.2003, 10:16
Hallo Jessi,
Jährlinge wirst Du bei Züchtern wohl nur sehr, sehr schwer bekommen können. Jeder Züchter ist bestrebt seine NZ möglichst rasch zu verkaufen, da die NZ natürlich jeden Tag, den sie nicht verkauft sind, zusätzlich Kosten produzieren.
Möchte der Züchter nicht das Hobby seiner Kunden bezahlen, dann müsste er für eine einjährige Strumpfbandnatter, nur um eine Kostendeckung zu erreichen, etwa 100€ nehmen.
Immer noch günstiger, als wenn Du das Tier aus der Zoohandlung nimmst. Dieses kostet 75€ dann kommen noch zwei Kotproben hinzu (eine davon musst Du allerdings auch bei dem Tier vom Züchter bezahlen, zwecks Kontrolle der erhofften Qualität) und die Behandlungs- und Medikamentenkosten. Zusammengenommen kommst Du da dann leicht auf 130€
Ich persönlich habe keine einjährigen Tiere mehr abzugeben. Lediglich radix NZ aus 4/03 und florida-blue NZ aus 6/03 sind bei mir noch zu haben, aber wohl nicht das Richtige für Dich, wenn Du gleich eine "richtige" Schlange im Terrarium sitzen haben möchtest. Die Kleinen sind jetzt lediglich 25 cm lang und ca. 3-4 gr. schwer und fressen noch ganz klein geschnitten Stint und ACHTUNG klein geschnittene Babymäuse IGITT . An solche Futtersorten gewöhnt man sich aber sehr schnell und auch an die Zubereitung!
75€ sind übrigens für ein Zoohandlungstier etwas zu viel, wobei ich diese Preisdisskusion nur ungerne führen möchte. Was ist schon zuviel für das Leben eines Tieres, was einen im Zweifel zehn oder mehr Jahre begleitet?
Hühnerherzen sind übrigens kein vollwertiger Ersatz für eine komplette Maus oder Babymaus, auch hier müssen Vitamine zugefüttert werden!
Guppies sind eigentlich das richtige Futter für meine kleinen NZ. Einjährige Tiere und älter bekommst Du selbst mit 20 Guppies nicht mehr satt, damüssen schon 5,6 große Stinte oder drei, vier Babymäuse her.
Eigentlich ist es schade, dass Du DeineTiere nicht nachzüchten möchtest, auch wenn ich es teilweise nachvollziehen kann. Ich habe dieses Jahr auch bei weitem nicht jedes meiner Tiere zur Nachzucht gebracht.
Aber mit dem Ausschluß der NZ bringst Du Dich um eine der schönsten Erfahrungen in unserem Hobby. Ich würdemir da nochmal genau überlegen, ob Du nicht eventuell im Jahresturnus Deine Tiere doch verpaarst. Strumpfbandnattern sind auch noch ovovivipar (lebendgebährend), womit das aufwendige inkubieren schon entfallen würde.
Falls Du noch Interesse an einem ausgefallenen, adulten Strumpfbandnatternpärchen haben solltest, welches allerdings, wenn möglich, nachgezüchtet werden sollte, da es sich bei diesen Tieren um relativ seltene handelt, dann solltest Du mal bei reptilien.de in den Kleinanzeigen nach thamnophis fulvus suchen. Zu dem angegebenen Preis sind sie wirklich supergünstig.
Viele Grüße,
Daniel
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Anonymous Gast
Verfasst am: 27.06.2003, 10:35
ich bin zwar nicht daniel,aber ich hoffe ich darf trotzdem was dazu sagen...du mußt auch nicht zwingend notwendigerweise mäuse verfüttern.wenn du nur fische,herzen und regenwürmer fütterst,ist es auch nicht weiter schlimm für die schlangen.nur dabei mußt du dann halt unbedingt ganz speziell beim fisch auf die vitamine achten,das ist ganz wichtig.ich füttere mittlerweile maus und fisch,aber die maus bekommt dabei auch,wenn wieder vitaminfütterung dran ist einen klitzekleine messerspitze vitamine draufgestreut,da durch das einfrieren schon ein teil verloren geht.um nochmal zu deiner schlangenartwahl zu kommen,glaube ich,daß du viel spaß und freude mit der gattung thamnophis haben kannst
Anonymous Gast
Verfasst am: 27.06.2003, 11:22
Hallo Christian
klar darfst du auch antworten
Das mit den Vitaminen muss ich schon bei meinen Bartis regelmaßig machen und habe mir deshalb extra das Korvimin (stimmt das so ) beim Tierarzt geholt dann habe ich noch Nectron und Sepiaschalenpulver das speziell mein Langschwanzeidechsenweibchen momentan bekommt weil sie Eier gelegt hat.
Ich selbst musst am Anfang auch erst mal eine bittere Pille zum thema vitamine schlucken. Da ich noch nicht so geübt war mit Vitaminbesteubung der Grillen hat mein kleiner wenn überhaupt nur ganz ganz wenig vitamine bekommen dies führte dazu das er Gleichgewichtsstörungen bekam. ich hab ihn dann noch am selben tag an dem es aufgetreten ist zu ta gefahren und dort hat er eine vitaminspritze bekommen. Seit dem Tag bin ich da sehr genau dahinter das alle regelmäßig die richtige portion vitamine erhalten.
Ich will nie wieder so etwas durchmachen wie an dem tag als ich nicht wusste ob mein kleiner überleben wird.
ich denke von daher dürfte auch die versorgung der Schlangen kein problem darstellen
Wie gross sind denn eigentlich eure Terris für ein Paar ausgewachsener Strumpfbandnattern? Im Laden hat man mir gesagt das eins mit der grundfläche 80x40 vollkommen reichen würde glaubt ihr das auch?
Grüssle Jessi
Zuletzt bearbeitet von Anonymous am 27.06.2003, 11:25, insgesamt einmal bearbeitet
Daniel G. « Moderator »
Anmeldedatum: 20.09.2002 Beiträge: 737
Verfasst am: 27.06.2003, 12:02
Hi Jessi,
für ein ausgewachsenes Strumpfbandnatternpaar würde solch ein Terrarium reichen. Schön sieht das aber nicht aus! Besonders wenn Du eine Art/Unterart auswählst, die eventuell etwas größer werden kann, wirk solch ein Terraium doch etwas klein.
Ich würde eher ein 100x50x50 Terrarium empfehlen. Besonders wenn es ein einzeln stehendes Terrarium sein soll, kann man bei solch einer Größe noch viel für die Optik tun,ohne dass die Tiere zu sehr unter Platzmangel leiden müssten.
Solltest Du Dich zu einem Kauf dieser Tiere entscheiden, dann achte bitte unbedingt darauf, dass Du keine Bändernatter bekommst. Diese Tiere sind etwas anspruchsvoller in der Haltung und besonders etwas schreckhafter, was den Umgang mit diesen Tieren für den Anfang etwas schwierig gestaltet.
Viele Grüße,
Daniel
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Anonymous Gast
Verfasst am: 27.06.2003, 12:05
8o geht schon für zwei adulte tiere von 70-80 cm länge.aber 100 ist logischerweiseauch nicht zu verachten.die einzige ausnahme,wo ein zu größeres terrarium nicht unbedingt gut wäre,ist bei jungschlangen.für 10-20cm "würmer"(liebevoll genannt natürlich ist ein 100er terri aufreibend und stressig für eine jungschlange..bei einem kleinem becken,kennt die schlange ihr "revier" genauestens und ist somit auch nicht überfordert und wächst ruhiger auf,stressfrei so zu sagen.
aber um nochmal zum 80er becken zurück zu kommen.auch da kann man mit ein wenig architektischem sinn ein gutes temperaturgefälle erzeugen und das terri zudem noch in "drei beschaffenheitsgebiete aufteilen.
Anonymous Gast
Verfasst am: 27.06.2003, 12:16
also daniel...
ich weiß nicht,wasdu immer gegen die bändernattern hast.ich habe die erfahrung gemacht,daß bändernattern sehr,sehr neugierig sind und absolut liebenswerte schlangen sind.zwei meiner bändernattern fressen mir gierig und ohne skepsis aus der hand.beim handling sind sie teils(!) am anfang ein wenig hektisch,aber dieses legt sich dann nach ein paar sekunden,wenn man sie ruhig durch die hände laufen läßt und schlängeln dann neugierig am arm herum.ich meine nicht,daß da soviel handlingunterschied zwischen den einzelnen thamnophisarten liegt.letztendlich hast du bei jeder art ruhigeund hektische vertreter.jede schlange ist verschieden.
Daniel G. « Moderator »
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Verfasst am: 28.06.2003, 11:11
Hallo Chritian,
ich gebe Dir da vollkommen Recht. Auch bei den Bändernattern gibt es durchaus ruhige und umgängliche Vertreter. Was ich allerdings bei meinen Aussagen über diese Tiere immer mit einbeziehe sind die Überlegungen: Wer möchte sich eine Strumpfbandnatter zulegen (Einsteiger/Fortgeschrittener) und wie ist das Verhältnis von ruhigen zu hektischen Tieren in der jeweiligen Art!
Die Bändernattern sind unumstritten wesentlich hektischer als die Strumpfbandnattern. Sie zeigen sich meist weniger und neigen häufiger zu heftigem Abwehrverhalten. Ich persönlich habe bisher erst bei zwei Haltern wirklich umgängliche Tiere gesehen. Dafür aber schon bestimmt bei 8 oder 9 eher hektische und drei davon waren sogar sehr bissig.
Bei Strumpfbandnattern hingegen habe ich bisher nur ruhige Tiere kennengelernt.
Selbst in meinem Bestand, der zwischenzeitlich mal knapp 40 Tiere umfasst, hatte ich bisher nur drei Tiere, die sich absolut nicht aus dem Terrarium nehmen lassen wollten. Sobald ich sie aber erstmal hatte, waren sie wie ausgewechselt und absolut ruhig.
Ist mir bei Bändernattern noch nicht untergekommen.
Wenn ich jetzt überlege, dass ein Einsteiger sich eine Strumpfbandnatter zulegen möchte, dann will ich ihm einfach nicht die Bändernattern ans Herz legen, weil bei diesen Tieren die Chance einfach größer ist, dass der entsprechende Halter unglücklich mit dem Tier ist, weil es sich eventuell nie zeigt, immer mit wilden Fluchtversuchen auf Annährungen ans Terrarium reagiert und gerne mal den Finger kostet, wenn man das Tier mal aus dem Terrarium nehmen muss.
Da Bändernattern zur Zeit vermehrt in Zoohandlungen auftauchen und gerne vom Personal als Strumpfbandnatter vertickt werden, weise ich auf diese Begebenheit eben besonders hin.
Grundsätzlich habe ich überhauptnichts gegen Bändernattern. Ich finde sie sogar wesentlich anmutiger, als die doch etwas kräftigeren Strumpfbandnattern und wenn man sich mal die thamnophis proximus rubrilineatus ansieht, dann kann man auch wirklich außerordentlich schöne Bändernattern finden, aber für den Anfang würde ich trotzdem immererst die Strumpfbandnatter empfehlen.
Meine Meinung zum Thema
und jetzt Du
Viele Grüße,
Daniel
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Anonymous Gast
Verfasst am: 28.06.2003, 15:13
wo ist denn hier der mittelfinger-smiley??
also meine verstecken sich kaum.dafür sind sie viel zu neugierig.ich kann sie meistens auch mit dem finger am oder im terrarium herumdirigieren,wie ich möchte,rein aus neugierde.und wie gesagt nicht nur,wenn die scheibe dazwischen ist.gebissen wurde ich bis jetzt noch nie.kommt eher vor,daß wenn sie nicht gerade nicht gut drauf sind,'nen dutt machen.aber wirklich selten.und diejenigen,die ich außer meinen bisher so gesehen habe,sind alle eher frech,neugierig gewesen.aber wie gesagt,gibt überall hektische exemplare.
_________________
Anonymous Gast
Verfasst am: 13.11.2003, 08:06
Hi Leuts,
auch wenn ihr euch hier nun ueber Thamnophen unterhaltet - die ich mir derzeit noch nicht anschaffen will, vielleicht spaeter - wollte ich noch etwas bezueglich der Rauhen Grasnatter und den Braunnattern sagen:
Ich selbst habe ueberlegt mir eine der beiden Arten zuzulegen.
Nun wird es, wenn ich an Tiere komme eher die Braunnatter, aber die wird, wie in dem Thread Braunnattern gesagt wurde, nicht sonderlich haeufig gehalten...
Bezueglich der Rauhen Grasnatter habe ich gelesen, dass die so oft beschriebenen Probleme bei WF auftreten.
NZ duerften wie ueberall einfacher zu halten sein...