Demnach weiss jeder, der die ersten Zeilen gelesen hat, dass Krebs nichts anderes als ein Sammelbegriff für Verwachsungen / Verhärtungen ist.
Zitat Onkologie.de
Mit dem Wort "Krebs" beschreibt man in der Umgangssprache bösartige Neubildungen. Häufig benutzt man auch das Wort Tumor, was ins Deutsche übersetzt "Verhärtung" bedeutet. Deswegen wird dieser Begriff in der Fachsprache für alle Verhärtungen, also auch solche verwendet, die mit Krebs nichts zu tun haben, so z.B. für Verhärtungen, die durch eine Entzündung, einen Erguss oder Ähnliches hervorgerufen werden.
Gutartige (benigne) Neubildungen bestehen aus Zellen, die den normalen Zellen ähneln und an sich nicht "bösartig" sind, d.h. sie wandern nicht aus und erzeugen damit keine Tochtergeschwülste und sie durchdringen in der Regel beim eventuellen Wachstum das umgebende Gewebe nicht. Die häufigsten sind die so genannten Muttermale, die Fettgeschwülste (Lipome), die Gefäßgeschwülste (Hämangiome) und die Muskelzellgeschwülste (Myome). Die gutartigen Neubildungen können allerdings auch lebensbedrohlich werden, z.B. wenn sie durch ihr Wachstum auf lebenswichtige Organe wie das Gehirn oder das Rückenmark drücken oder wenn sie platzen und dabei eine starke Blutung entsteht.
Bösartige (maligne) Neubildungen, also Krebs, bestehen aus entarteten Zellen, die anders aussehen, sich anders und schnell teilen und dabei das gesunde Gewebe zerstören. Sie wandern vom Ursprungsort aus über Blut oder das Lymphsystem in andere Organe und vermehren sich dort als Tochtergeschwülste (Metastasen) weiter.
Es gibt zwei große Gruppen von bösartigen Neubildungen:
die soliden, also "festen" bzw. "harten" Tumore:
Karzinome: Sie entstehen aus entarteten Epithelzellen, den "Deckzellen" der Haut, der Schleimhaut sowie Drüsenzellen und
Sarkome: Sie entstehen aus entarteten Bindegewebszellen als Fibrosarkome, aus Muskelzellen als Myosarkome, aus Fettzellen als Liposarkome, aus Knochenzellen als Osteosarkome u.a.
die bösartigen Hämoblastosen, wie z.B. Leukämien. Sie entstehen aus den Zellbestandteilen des Blutes und der Blutbildungsorgane.
In jedem medizinischem Reptilienbuch sind auch solche Sarkome abgebildet.
Erst heute habe ich von einer Freundin erfahren, dass ein gutartiger Tumor die Speiseröhre ihres Chondros befallen hat und dieser operiert werden musste.
In der Hinsicht dürfte jedem klar sein, dass kein Lebewesen von Krebs befreit ist.
@Huba
Was du mit anderen "schweren (tödlichen) Krankheiten" meinst, musst du genauer definieren.
Es wird sicherlich die eine oder andere Krankheit geben, die das eine Reptil befallen kann, bei Echsen aber noch nicht festgestellt wurde (z.B. IBD).