Grundregeln der Terraristik Verfasst am: 13.04.2003, 23:08
Hallo Ihr,
bin in den vergangenen Tagen auf einen interessanten Thread gestossen, der leider nur sehr wenig Aufmerksamkeit erlangen konnte im betreffenden Forum. Daher wollte ich ihn hier zur Diskussion stellen und Eure Erfahrungswerte hier lesen. Meinen Senf habe ich zum Thema unter dem Namen kamouth abgegeben:
http://www.schlangengrube.de/modules/XForum/viewthread.php?tid=4910
Würde mich freuen möglichst zahlreich Beiträge von Euch zu lesen.
Viele Grüße und allen eine gute Nacht und eine schöne Woche, dag Daniel
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Anonymous Gast
Verfasst am: 14.04.2003, 08:22
Hi Daniel,
ich hatte zum Glück noch keine wie von Dir beschriebene Probleme, aber auch ich finde die Quarantäne von Neuzugängen essentiell.
Desweiteren ist für mich eine Grundregel, die Tiere so wenig wie möglich / nötig zu stören - schließlich sind Terrarientiere keine Streicheltiere, sonst hätte ich einen Hund....
Und zuletzt ist es mir wichtig, die Tiere wenn möglich so zu halten, wie sie in freier Natur leben, nur mit dem Unterschied, daß sie hier nicht so viel Freilauf haben. Gerade in kritischen Fragen ist es sinnvoll, sich auf den natürlichen Lebensraum zu besinnen und somit den Tieren eine natürliche Umgebung zu gewährleisten. Damit verbunden ist auch, daß ich meine Tiere nicht zu sehr verwöhne und "hätschle und tätschle".
Gruß
Jochen
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Flori Master
Anmeldedatum: 16.11.2002 Beiträge: 690
Verfasst am: 14.04.2003, 08:56
Also ich finde Jochens äußerung schon mal gut und kann selbst nur noch dazu sagen das ich es auch natürlicher finde wenn die Tiere nicht immer genau im selben Abstand ihr futter bekommen sondern man wie in der Natur auch mal 3-4 Tage nix füttert und sie sich dann auch mal voll fressen dürfen, weil jetzt z.B: Leopardgeckos in der Natur sicherluich nicht jeden oder jedenzweiten Tag ihre 2-3 Grillen bekommen.
gruß Florian
_________________ 1.2 Leopardgeckos
Anonymous Gast
Verfasst am: 14.04.2003, 18:23
Hi
Soweit stimme ich euch natürlich zu.
Ganz wichtig und auch nicht zu vergessen ist die ausführliche Vorbereitung vor dem Kauf eines Tieres. Hier sollte man sich ausreichend schlau machen (Bücher, Webseiten, Foren usw.) und das nicht nur mal kurz sondern wirklich ausführlich.
Auch die Vorbereitung eines geeigneten Terrariums gehört für mich ganz sicher zu den wichtigsten Grundregeln. Ein mindestens einwöchiger Probelauf des fertig eingerichteten Terrariums sollte schon eingehalten werden.
grüße wolli
Anonymous Gast
Verfasst am: 15.04.2003, 11:28
Moinsen!
@Daniel: Das wir in Sachen Haltung etwa auf einer Linie ligen brauchn ich dir ja nicht zu sagen ...
@all: Ich denke Grundlagen wie:
# Quarantänehaltung von Neuzugängen mit tierärztlichen Unteruchungen,
# Reduzierung des Handlings auf ein Mindestmaß
# Artgerechte Haltung (Futter, Habitat, etc.)
# Bildung und Weiterbildung
sollten selbstverständlich sein, sind es allerdings leider nur selten ...
Gruss THOR
Daniel G. « Moderator »
Anmeldedatum: 20.09.2002 Beiträge: 737
Verfasst am: 15.04.2003, 16:45
Hi Ihr,
im Grunde scheinen wir hier alle einer Meinung zu sein.
Leider ist die Tatsache, die Thor angesprochen hat, dass Viele nicht ganz diesem Meinungsbild entsprechen, an der Tagesordnung und führt allzuoft zu toten Tieren. Hoffen wir mal, dass ein wenig Aufklärungsarbeit an dieser Stelle weiterhelfen kann.
Was mich nochmal interessieren würde, wie die Einstellung der Allgemeinheit zum Thema Vergesellschaftung ist?
Hierbei meine ich nicht die Vergesellschaftung von unterartfremden Tieren, sondern von art- oder sogar gattungsfremden Tieren.
Ich persönlcihe halte nichts davon, obwohl in solch einer Gemeinschaftshaltung natürlich schon ein gewisser Reiz steckt. Leider hat man als Privatperson nur sehr selten die Möglichkeit ein entsprechendes Habitat zur Verfügung zu stellen, wo eine Gesellschaftshaltung tatsächlich funktionieren könnte, ohne Beeinträchtigung der Lebensqualität der Bewohner dieses Habitats.
Bin gespannt auf Eure Meinungen.
Viele Grüße, dag Daniel
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Anonymous Gast
Verfasst am: 15.04.2003, 18:57
Hi Daniel,
Du sagst es eigentlich schon....!
Für mich kommen nur Gesellschaften gleicher Arten und bei adulten Tieren auch nur gleichen Geschlechts in Frage.
Wobei ich mir allerdings vorstellen könnte, z.B. zwei japanische Elaphe Arten zusammen zu halten, aber da sind die Unterschiede wohl auch extrem gering, zumal sich hier wieder die Frage stellt Unterart - eigne Art, wo ist die Teilung.
Grundsätzlich steht für mich jedoch fest, jede Art ihr eigenes Becken zum Wohl der Tiere!
Gruß
Jochen
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Anonymous Gast
Verfasst am: 17.04.2003, 19:58
ich würde sagen das für mich die reinlichkeit den tieren gegenüber und eine sehr realistische einrichtung dem tier angepaßt sehr wichtig ist aber auch das die tiere ihre ruhe haben und nicht unnötigen stress ausgesetzt werden
aber das wichtigste ist für mich das meine tiere jeden tag frisches wasser haben auch wen es heißt das leo's nicht so viel trinken würde ich nie auf das tägliche frische nass vergessen