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Anonymous Gast
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Gesellschaftsterrarium
Verfasst am: 12.10.2003, 22:50 |
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Hi
Ich bin neu hier, aber ich habe sofort eine Frage an euch, findet Ihr ein Gesellschaftsterrarium OK?
Ich pflege 4 Thamnophis in einem großen Terrarium mit einem aus Teichfolie gebauten Wasserbechen (50*50 cm). In dem Wasserbechen leben eine ganze Menge Lebendgabärender Zahnkarpfen die sich dort auch explusionsartig vermehren, desswegen habe ich dort auch jetzt zwei Krallenfrösche dazugesetzt die die Jungtiere reduzieren sollen. Und ich muß sagen, es klappt wunderbar.
Ich habe füher in meinen Terrarien auch verschiedene Arten zusammengehalten, z.B. Pfeilgiftfrösche und Rotkehlanolis oder Erdchamäleons und Geckos und es gab nie Probleme.
Aber wie seht Ihr das, meint Ihr es ist inordnung oder sollte man soetwas besser sein lasse. |
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Gib_one Spezialist


Anmeldedatum: 04.08.2003 Beiträge: 247
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Verfasst am: 13.10.2003, 15:39 |
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Also rein theroretisch ginge das , nur hätt ich angst um fische und Frösche,weil die ja bekanntlich zum Nahrungsspektrum von Thamnophis gehören.
Aber ansonsten is da glaube ich nichts einzuwenden!? |
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Anonymous Gast
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Verfasst am: 17.10.2003, 19:01 |
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| karpfenfische als futtertiere sind nicht geeignet für thamnophis,zudem ist das wasserbecken in der form ein potentieller seuchenherd. |
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Gib_one Spezialist


Anmeldedatum: 04.08.2003 Beiträge: 247
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Verfasst am: 18.10.2003, 10:34 |
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Wenn man das aber gut sauber hält dürfte das gehen.
Und ich glaube nicht das Guppys und platys sooo ungesund sind, zumal ja kaum welche davon gefressen werden sonst
würde er sich ja nicht über eine Überbevölkerung beschweren. |
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Anonymous Gast
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Verfasst am: 19.10.2003, 15:52 |
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Moinsen!
Ich denke, dass so ein kleiner "Biotop" sicher toll aussieht. Allerdinsg dürfte er nur sehr schwierig richtig sauber zu halten sein. Eine Vergesellschaftung führt immer schnell zu Problemen, Krankheiten etc..
Ich würde das also nicht machen.
Letztlich kann es durch den Verzehr von Karpfenartigen zu einem Vitamin-Mangel kommen, da diese Fische haben, dass in großen Mengen den Schlangen diese Vitamin entzieht!
Gruaa THOR |
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Anonymous Gast
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Verfasst am: 27.10.2003, 19:20 |
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Hi
Ich bin gestern erst aus dem Ferienlager gekommen und konnte deswegen keine Antwort schreiben.
Bei mir ist das mit der Sauberkeit kein Problem da das Terrarium früher für Pfeilgiftfrösche war und am Wasserbecken eine Bohrung ist, das heißt ich drehe den Hahn auf und das komplette Wasser läuft ab. Die Fische werden auch nicht gefressen weil sie sich unter der großen Wurzel und in den Wasserpflanzen verstecken, außer die ganz alten oder Tiere aber das ist sogut wie nichts max 2 Tische im Monat und das auf vier Schlangen.
Aber warum tritt durch das verfüttern von Zahnkarpfen Vitaminmangel auf das ist doch ein Fisch wie jeder andere auch oder nicht?
MfG Axel |
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Daniel G. « Moderator »

Anmeldedatum: 20.09.2002 Beiträge: 737
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Verfasst am: 27.10.2003, 20:01 |
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Hi Axel,
leider ist nicht jeder Fisch gleich. Die Karpfenartigen bilden ein bestimmtes Enzym aus (Thyaminase) welches die Aufnahme von Vit B verhindert. Fressen Deine thamnophis solche Fische, können sie ebenfalls kein Vit B mehr aufnehmen, was zu einem Vit B Mangel führen kann. Dieser verläuft bei Nichtbehandlung immer tödlich und auch bei einer Behandlung muss man schnell und richtig eingreifen um einen Erfolg verzeichnen zu können.
Grundsätzlich würde ich auch von einer Vergesselschaftung bestimmter thamnophis-Arten/Unterarten abraten.
Darf ich fragen, was Du in Deinem Becken hältst und welche Geschlechter die einzelnen Tiere haben!
Schönen Gruß,
Daniel
webmaster von <a target="_blank" href="http://www.gartersnake.de"><b> http://www.gartersnake.de</b>
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Anonymous Gast
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Verfasst am: 29.10.2003, 19:33 |
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Hi
Ich halte in meinen Terrarien mit der Größe:
120X60X60 1,0 Thamnophis sirtalis parietalis und 1,2 Thamnophis sirtalis sirtalis
70X50X70 2,2 Natrix vittatus (richtiger Name? Ich glaube nicht, aber ich habe die Tiere unter diesen Namen erworben)
80X40x40 0,0,4 Th. sirtalis sirtalis und 0,0,1 Th. Sirtalis sirtalis Florida Blue
60X40x40 0,0,1 Thamnophis marcianus marcianus Albino jetzt 25 cm
60X50x50 0,0,2 Nerodia fasciata pictiventris
Kennt jemand ein gutes Buch zur bestimmung der Strumpfbandnattern, da sich viele ja doch recht ähnlich sehne.
Und ich hätte gerne noch Infos zur Zucht meiner Indonesieschen Streifenwassernattern (Natrix vittatus ?) Diese Tiere Pflege ich schon knapp über ein Jahr und irgendwann will man ja auch versuchen zu Züchten. |
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Anonymous Gast
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Verfasst am: 29.10.2003, 20:30 |
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Moinsen!
Also als Buch kann ich von HALLMEN/CHLEBOWY "Strumpfbandnattern" empfehlen. Das hat im Artenteil einen Bestimmungsschlüssel für Strumpfbandnattern.
Das Buch von BOURGUINON (hoffe ich habs richtig geschrieben) Strumpfbandnattern ist nicht ganz so gut wie das o.g.; es hat allerdings einen noch ausführlicheren Artenteil!
Gruss THOR |
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Daniel G. « Moderator »

Anmeldedatum: 20.09.2002 Beiträge: 737
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Verfasst am: 29.10.2003, 23:17 |
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Servus,
also grundsätzlich würde ich an Deiner Stelle versuchen die parietalis und sirtalis zu trennen. Unter diesen Schlangen kann es ganz schnell mal zu ungewollten Verpaarungen kommen, welche unbedingt vermieden werden sollten.
Eventuell kannst Du die Becken ja so umbesetzen, dass es hinhaut. Die Florida-blue kannst Du mit der marcianus zusammen setzen, wenn es von der Größe her passt. Es ist zwar auch schon unter diesen Arten zu Verpaarungen gekommen, aber das ist wohl eher die ganz große Ausnahme.
Falls Du Hilfe bei der Bestimmung Deiner Tiere haben möchtest kannst Du entweder das erstgenannte Buch von Thor heranziehen oder !scharfe! Bilder hier ins Forum stellen. Ich würde dann mal einen Blick riskieren.
Deine natrix vittatus heißen korrekt xenochrophis vittatus. Bist Du Dir sicher, dass es sich um 2,2 handelt?! Über diese Tiere ist so gut wie nichts bekannt. Es gibt lediglich einen Halter in Deutschland, der von diesen Tieren NZ erhalten konnte. Du weißt, dass es sich bei diesen Schlangen um Eierleger handelt?
Ich habe selber 3 dieser interessanten Tiere, bin mir aber beim Geschlecht nicht sicher. Vermutlich habe ich 1,2.
Ich konnte bisher nur herausfinden, dass diese Tiere recht gleichmäßige Temperaturen über das gesamte Jahr brauchen, im Winter jedoch in der freien Natur eine deutliche Erhöhung der LF gewohnt sind. Ich versuche dies zur Zeit nach zu ahmen und hoffe auf Ergebnisse. Literatur gibt es keine und auch sonst keine Aufzeichnungen odr Erfahrungsberichte. Hier geht also noch probieren über studieren!
Schönen Gruß,
Daniel webmaster von <a target="_blank" href="http://www.gartersnake.de"><b> http://www.gartersnake.de</b>
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