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Anonymous Gast
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abnormales Verhalten (Lungenentzündung?)
Verfasst am: 06.03.2005, 20:27 |
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Hallo allerseits, ich habe ein Problem mit meinem Th. elegans vagrans Weibchen, ein Tierarztbesuch für morgen Nachmittag ist schon eingeplant.
Vielleicht könnt Ihr mir ja auch schon weiterhelfen.
Das Weibchen lag (und liegt immer noch so) eben im Terrarium und zeigte ein eigenartiges und beunruhigendes Verhalten. Beim Einatmen bläht sich ihr Körper im vorderen Körperbereich auf und wölbt sich stark nach oben (habt diesen an). Sie öffnet dabei auch ein Stückweit das Maul, soweit ich das sehen konnte, seitlich (also nicht einheitlich). Mit einher geht dabei ein „knackendes“ Geräusch.
Als ich das Tier aus dem Terrarium holte zeigte es dieses Verhalten nicht, wehrte sich stattdessen stark (=normal). Scheinbar ist das Maul leicht entzündet.
Nachdem die Strumpfbandnatter wieder im Becken war, zeigte sich dieses eigenartige Verhalten gleich wieder.
Die beiden Strumpfbandnattern haben gemeinsam eine Winterruhe bei etwa 14°C von 5-6 Wochen durchgeführt. Im Vorfeld wurde Beleuchtung und Temperatur schrittweise reduziert, anschließend die Temperatur langsam wieder erhöht und die Beleuchtung ebenfalls langsam wieder angestellt.
Die Luftfeuchtigkeit im Terrarium war nach der Winterruhe relativ hoch (kann dazu aber keine genauere Angaben machen), ist dann aber nach und nach wieder gesunken.
Vor einer Woche fand die erste Fütterung statt und das Weibchen hat drei Springer verdrückt. Die meiste Zeit hat sie dann in einem Temperaturbereich von 30°C verbracht, allerdings kommt sie mir nach wie vor sehr dick vor. Im Becken habe ich reichlich Kot vorgefunden (aber immer recht kleine Portionen). Das Männchen hat auch gefressen gehabt, aber der Anzahl an Kothäufchen bin ich sicher, dass die nicht nur von ihm stammen.
So, ich habe das Weibchen längere Zeit beobachtet und dabei auch Fotografiert und gefilmt. Ein Video habe ich hochgeladen, allerdings hat dieses 20MB bei einer Dauer von 80sec und somit vermutlich nur für DSL Benutzer anzuschauen:
http://www.schlangeninfos.de/web/PICT0003.AVI
Außerdem noch zwei Bilder auf denen das ganze zu sehen ist:
Ich würde derzeit auf eine Erkrankung der Atemwege (Lungenentzündung) tippen, wie seht ihr das?
Da das die erste Überwinterung war, die ich durchgeführt habe, überlege ich, ob da etwas falsch gelaufen ist?!
Viele Grüße Philipp
PS: Habe diesen Beitrag sowohl im EGSA-Forum (www.egsa.de) als auch im Reptilientalk-Forum (http://16201.rapidforum.com/area=53 ) gestellt. |
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Daniel G. « Moderator »

Anmeldedatum: 20.09.2002 Beiträge: 737
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Verfasst am: 07.03.2005, 00:02 |
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Hallo Phil,
ich habe mir den Film eben angesehen und muss gestehen, dass ich soetwas bei meinen Tieren noch nicht beobachtet habe. Wenn ich ehrlich bin, bin ich darüber aber auch nicht besonders traurig.
Ich habe schon von einer Bekannten gehört, die bei einer parietalis eine ähnliche Verdickung beobachten konnte. Das Tier verstarb wenige Tage später und sie hat es leider nicht untersuchen lassen.
Ein Besuch beim Tierarzt ist somit wohl die beste Lösung und es bleibt abzuwarten, was dieser herausfindet.
Deiner Beschreibung nach, war Deine Winterruhe ganz korrekt durchgeführt. Die Frage ist natürlich, wann die Tiere vor der Winterruhe das letzte Mal etwas zu fressen bekommen haben. Da Deine Temperaturen wärend der Winterruhe jedoch noch relativ warm waren, kann da aber eigentlich auch nichts schief gegangen sein.
Tut mir leid, da kann ich Dir nicht weiterhelfen. Es liegt auf jeden Fall nahe, dass etwas mit den Atemnwegen nicht in Ordnung ist. Hier können aber die verschiedensten Dinge eine Ursache bilden. Das schwere Atmen und ruckartige Ausatmen erinnern mich an eine Aussage von einem Tierarzt, bei dem ich gerade einen Vortrag gehört habe: Reptilien sind nicht dazu in der Lage zu husten. Somit führt eine Ansammlung von Wasser in den Lungen zu Atemnproblemen, bis hin zum Ersticken.
Keine Ahnung, ob Dir oder Deinem Tierarzt diese Info weiterhilft.
Viel Glück morgen beim Tierarzt und halt uns bitte auf dem Laufenden. Am besten behältst Du auch im Hinterkopf, dass dies ein Artikel für die TGS werden könnte.
Einen schönen Gruß,
Daniel webmaster von <a target="_blank" href="http://www.gartersnake.de"><b> http://www.gartersnake.de</b>
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Anonymous Gast
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Verfasst am: 07.03.2005, 11:42 |
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Hallo Philipp,
das wird ziemlich lang jetzt.
Ohne das Video gesehen zu haben (ich lade es heute abend daheim aber herunter), erinnern mich die von Dir beschriebenen Symptome an die Erkrankung von zwei meiner Nattern aus dem letzten Jahr.
Zuerst wies ein T. elegans terrestris-Weibchen (2,5 Jahre alt) diese Symptome auf (mitten im Sommer, die Winterruhe konnte da also kein Auslöser gewesen sein). Dieses Weibchen lag eines Tages wie so oft direkt unter ihrem Spot und öffnete ihr Maul immer wieder aufs neue - scheinbar um Atem ringend. Ich war total erschrocken, zumal neben den Knackgeräuschen auch noch 'jämmerliche' Laute (Quiecken trifft es wohl am ehesten) zu vernehmen waren.Ich suchte am gleichen Tag meinen TA auf und er nahm eine Kotprobe (mein Wunsch) und einen Rachenabstrich, denn das Ganze sah doch verdammt noch mal nach einer heftigen Infektion der Atemwege aus!
Die Natter verstarb zwei Tage später in ihrem Terrarium, die Kotprobe war völlig in Ordnung gewesen, der Rachenabstrich bzw. das Resistogramm war zu dieser Zeit noch nicht einmal ausgewertet (es blieb auch sozusagen unverwertbar, da sich keine verdächtigen Kulturen o.ä. bildeten). Ich habe die Natter nach ihrem Ableben zur Sektion beim TA abgegeben. Ergebnis: Sie trug (wie für T.e. terrestris offenbar üblich) riesige Wachseier, welche in diesem Fall jedoch bereits zu einer kleineren Entzündung des Eileiters und wesentlich schlimmer (!!) der Leber geführt hatten. Die Entzündung und das damit einhergehende Anschwellen der Leber waren die Todesursache.
Zum Zeitprunkt des Eintretens der Symptome befand sich das Tier in der Häutung und hatte kurz zuvor auch immer ganz normal gefressen etc. Ich hatte eigentlich damit gerechnet, das nach vollzogener Häutung die Wachseier abgesetzt werden würden...
Dr. Mutschmann wies mich auf eine bislang nicht behandelbare und in ihren Ausmaßen beängstigende Erkrankung bzw. deren Erreger bei Schlangen hin - die Paramyxo-Viren. In der Folgezeit habe ich versucht über diese Erkrankung etwas in Erfahrung zu bringen, jedoch sind die Informationen sehr sehr spärlich, noch nicht einmal der Übertragungsweg ist geklärt, ein Gegenmittel gibt es ebenfalls nicht (für Tauben schon...). Berichte habe ich lediglich über australische Vipernarten finden können. Sowohl einige der Symptome (vor allem das Anschwellen der Leber) paßten nur zu genau zu dem was ich beobachtet hatte - mit dem Unterschied, das dieses Tier und auch das folgende die Fähigkeit zur Temperaturregulation (z.B. Aufsuchen eines kühlen Verstecks, Wärmen unter dem Spot etc.) nicht verloren hatte, auch fraßen die Nattern beständig und wiesen keine Verdauungstörungen auf. Der wesentlichste Unterschied war jedoch, das beide Tiere nicht die Symtome zeigten, die so typisch für diesen Erreger sein sollten: vergleichbar mit einem Vitamin B1-Mangel sollen infizierte Tiere unkoordinierte Bewegungen vollführen, welche damit endeten, das sie in einer Art 'Sternengucker-Position' verharren. Mir war also im Endeffekt überhaupt nichts klar...
Fortsetzung im nächsten Posting... |
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Anonymous Gast
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Verfasst am: 07.03.2005, 11:43 |
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weiter geht's...
Einige Wochen später zeigte eines meiner T. s. parietalis Weibchen ähnliche, aber deutlich abgeschwächte Symptome. Wieder suchte ich den TA auf, wieder wurde alles untersucht, wieder war alles was sich untersuchen ließ in Ordnung - zum Verzweifeln. Einzige aus Sicht des TA's sinnvolle Behandlung stellte eine Stärkung des Immunsystems dar (das Präparat Omega sowieso war schon fast ungezogen teuer), brachte aber auch rein gar nichts. Schließlich ließ ich das Tier einschläfern, weil ich es einfach nicht mit angucken konnte, wie es sich (sobald es sich unbeobachtet fühlte) verhielt, wenn auch in wesentlich geringerem Maße blähte sich ihr Hals doch immer wieder auf, manchmal schnappte sie scheinbar nach Luft und letztendlich vernahm ich die ersten fürchterlichen Quieckser.
Auch diese Natter wurde durch den TA 'auseinandergenommen', und wir waren beide überrascht, als diese Natter nicht den geringsten inneren Schaden aufwies (keine Entzündungen, keine geschwollene Leber - rein gar nichts.)
Wie konnte es nun aber sein, das zwei meiner Tiere mit ähnlichen Symptomen eingegangen waren?
Als einzige insoweit nachvollziehbare Möglichkeit blieb nur Folgendes:
Im Sommer wurde vor meinem Haus ein riesiger, herrlich schattenspendender Baum gefällt - irgendwie hatte ich das gar nicht mitbekommen. Beim Auftreten der Symptome bei der zweiten Natter hatte ich jedoch bemerkt, das sich das Zimmer, in welchem ihr Terrarium stand, in eine regelrechte Hitze-Hölle verwandelt hatte, die Luft war an diesem Tag kaum zum Atmen und ich lüftete sofort, sprühte die Terrarien aus und kümmerte mich um die plötzlich völlig in den Keller gerutschten Luftfeuchtewerte (ca. 25% bei 35°C - so wenig, das einem selbst, wie schon gesagt, fast die Luft wegblieb). Ich berichtete dem TA später (als ich es mit dem Tod der Tiere in Verbindung zu bringen begann) davon und er schloß eine massive Überhitzung dank direkter Sonneneinstrahlung in die Terrarien als Ursache für Symptome und Ableben nicht aus. Die betroffenen Terrarien befanden sich auf einer Höhe im offenbar schlimmsten Lichteinfallwinkel. So könnte man auch erklären, warum es der Mitbewohnerin der ersten Natter an nichts gefehlt hatte (sie zieht sich gern mal länger in kühlere Bereiche zurück, badet deutlich öfter und gräbt sich hin und wieder auch schon einmal komplett ein). Auch die Nattern in den anderen Terrarien haben diese Hitzewelle (und das in einem Sommer, der gar keiner war!) schadlos überstanden - zwei Nattern hatte ich beim TA noch zwecks Beobachtung einquartiert, aber sie blieben glücklicher Weise unauffällig.
Jetzt ist das natürlich keine große Hilfe für Dich bzw. für Deine T. e. vagrans. Ich wollte mit diesem Bericht auf jeden Fall noch einmal verdeutlichen, das Symptome ala Lungenentzündung auch ganz andere Ursachen haben können. Vielleicht gibt es am Aufstellort des Terrariums auch die Möglichkeit einer Überhitzung? Selbst in den letzten, ordentlich kühlen Tagen, hätte die Sonne hier bei mir gnadenlos ins Zimmer und damit wieder ins die Terrarien brutzeln können (aber mittlerweile hab ich da natürlich vorgesorgt...).
Viele Grüße vom Jan.
P.S. Ich melde mich hier heute abend noch einmal, wenn ich das Video gesehen habe. |
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Anonymous Gast
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Verfasst am: 07.03.2005, 17:09 |
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Hallo Philipp,
habe gerade das Video angesehen. Ich habe Dich wohl völlig falsch verstanden. Mit den von mir beschriebenen Symptomen hat das ja eher nichts zu tun.
Tut mir leid für den langen Text (der nicht einmal in ein einziges Posting passen wollte...).
Viele Grüße vom Jan.
@Daniel, falls mein Bericht für die TGS in Frage käme, kannst Du ihn ja hier vielleicht entfernen, ich würd ihn dann nochmal überarbeiten (da wo's erforderlich wäre). |
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Anonymous Gast
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Verfasst am: 07.03.2005, 17:16 |
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Moinsen!
Also für mich klingt das ganze irgendwie auch ähnlich den Beschreibungen über Lungenerkrankungen, wie Daniel auch schon sagte. Praktische Erfahrungen kann ich da aber (zum Glück) keine vorweisen. Es kann natürlich auch wie Jan sagt etwas ganz anderes sein. Also einen TA solltest Du in jedem Fall befragen, am besten einen guten!
Eigentlich wollte ich etwas zu Daniels posting anmerken:Quote: Das schwere Atmen und ruckartige Ausatmen erinnern mich an eine Aussage von einem Tierarzt, bei dem ich gerade einen Vortrag gehört habe: Reptilien sind nicht dazu in der Lage zu husten. Somit führt eine Ansammlung von Wasser in den Lungen zu Atemnproblemen, bis hin zum Ersticken.
Das kann so nicht stimmen. Meine Freundin hatte früher einmal bei der Pflege von Riesenschlange (diverse verschiedene Pythons und Boas) geholfen. Eines der Tiere hatte eine chronische Lungenentzündung, musste regelmäßig mit Antibiotika behandelt werden. Dieses Tier HUSTETE nach ihren Angaben "wie ein alter Mann"! Das würde allerdings die These wiederlegen, dass Reptilien nicht husten können! Bei Strumpfbandnattern müsste dieses Husten allerdings sehr leise sein.
Unabhängig davon kann es bei Lungenerkrankungen zu einer vermehrten Wasserbildung in der Lunge kommen (sog. Lungenödem). Bei diesem "Wasser" handelt es sich um Gewebsflüssigkeit, die durch das Platzen der Lungenbläschen frei wird. Durch die immer weiter reduzierte Anzahl der Lungenbläschen, verkleinert sich die Sauerstoffaustauschfläche immer weiter und das Tier/der Mensch erstickt langsam.
Soviel zum Thema medizin,
Gruss THOR |
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Daniel G. « Moderator »

Anmeldedatum: 20.09.2002 Beiträge: 737
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Verfasst am: 07.03.2005, 18:18 |
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Hallo Thorsten,
also ich habe diese Information von Veit Koska beim letzten Vortragsabend des des DGHT-Landesverbandes-Hamburg bekommen. Da Frau Dr. Rüschoff ebenfalls zugegen war und keinen Einspruch erhoben hat, gehe ich davon aus, dass diese Aussage seine Richtigkeit hat.
Ich könnte mir jedoch sehr gut vorstellen, dass beim ruckartigen Ausatmen eines größeren Tieres durchaus Geräusche entstehen könne, die einem Husten recht ähnlich klingen. Wenn ich mich da an die Geräusche erinner, die meine tetrataenia abgegeben haben, als sie eine Lungenentzündung hatten. Das habe ich bis in das andere Zimmer gehört und die Tiere waren gerade mal ein halbes Jahr alt.
Einen schönen Gruß,
Daniel webmaster von <a target="_blank" href="http://www.gartersnake.de"><b> http://www.gartersnake.de</b>
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Anonymous Gast
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Verfasst am: 07.03.2005, 18:54 |
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Moinsen!
Ja, ich kann nur von dem Geräusch ausgehen. Wenn der TA den Vorgang im Körper, also "herausstoßen von festsitzendem Sekret" meint, das weiß ich natürlich nicht. Das habe ich dann im ersten lesen falsch verstanden.
Gruss THOR |
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Anonymous Gast
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Verfasst am: 08.03.2005, 09:26 |
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Hallo Daniel,
Hallo Jan,
Hallo Thor,
ich danke Euch für Eure Antworten.
Als ich gestern Abend vom Tierarzt kam, fand ich nicht mehr die Zeit, Euch davon zu berichten, das hole ich aber hiermit nach.
Auf eine Lungenentzündung deutet derzeit nichts hin. Eine Maulabstrich, sowie etwas frischer Kot – das Weibchen war damit bei dem TA Besuch recht spendabel – hat auch keine Gewissheit gebracht.
Er hat mir freigestellt, ob eine genaue Untersuchung eines Maulabstriches (z.B. wegen Lungenwürmern) abgewartet wird oder gleich mit Antibiotika behandelt wird. Wir haben uns nun für die erste Möglichkeit entschieden und ich hoffe mal das alles gut geht. Da beide Thamnophen aber einen ganz fitten Eindruck machen (Gegenwehr auf der Hand, züngeln, etc.) bin ich optimistisch. Sollte irgendeine deutliche Verschlimmerung zu bemerken sein, müssen wir natürlich umdisponieren.
Da ich eine Trächtigkeit des Weibchens nicht ganz ausschließen kann, hat er sie einmal abgetastet (das ist noch nicht so mein Gebiet), aber nichts festgestellt.
Ich habe ihn auch noch auf das Husten angesprochen, das Du, Daniel, erwähnt hast. Er erklärte mir, dass das stimmt (die Muskulatur der Reptilien ist dafür einfach nicht entsprechend entwickelt). Aus diesem Grund hat er mir vorsichtshalber ein Mittel (auf Eukalyptusbasis) genannt, dass ich notfalls in etwas heißem Wasser ins Becken stellen soll. Es erweitert wohl die Bronchien und hilft das Abfließen von Schleim & Co.
Ach, das Video hat er nicht gesehen, insofern ging er nur von meiner Beschreibung des Verhaltens aus – und hat sich halt das Tier genau angeschaut.
@Jan
Dein zweiteiliger Beitrag war schon interessant, danke Dir auf jeden Fall für dein Bemühen.
@Daniel
Ok, TGS werd ich im Hinterkopf behalten, erst mal hoffe ich aber, dass bei meinem Mädel Klarheit herrscht und alles gut geht.
Noch mal eine andere Frage: Gibt es aus Euer Sicht ein gutes Bucht zum Thema Erkrankungen bei Reptilien, speziell Schlangen?
Ich hoofe, dass ich nichts vergessen habe, viele Grüße Philipp |
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Anonymous Gast
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Verfasst am: 08.03.2005, 09:55 |
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Hallo Philipp,
ich denke mal das ist der richtige Weg, den Dein TA da eingeschlagen hat (obwohl ich mir sicher bin, das zumindest Lungenwürmer bzw. deren Entwicklungsstadien auch über den Kot nachzuweisen sind).
Im Bereich den Deine Natter aufblählt befinden sich so ungefähr Herz, Lunge und Leber. Sollte der Rachenabstrich ergebnislos bleiben, das Verhalten sich aber nicht ändern, wäre möglicherweise eine Röntgenaufnahme interessant. Hier könnte der TA sehen, ob bspw. die Leber massiv geschwollen ist und andere Organe wie Herz oder Lunge einengt.
Was das heiße Wasser im Terrarium angeht, bin ich ja eher sehr skeptisch, aber ich nehme mal an, das Du diese Maßnahme eh nur durchführst, wenn Du dabei bleiben kannst.
Viele Grüße vom Jan. |
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Daniel G. « Moderator »

Anmeldedatum: 20.09.2002 Beiträge: 737
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Verfasst am: 08.03.2005, 11:26 |
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Hallo Phil,
na dann lassen wir uns mal überraschen, wie die Geschichte weiter geht. Ich drücke Dir und Deinem Tier die Daumen.
Mit dem Artikel für die TGS hättest Du eh noch mindestens drei Monate Zeit. Das nächste Heft für April ist nämlich soweit schon durch. Da passt nichts mehr rein.
Es gibt mehrere gute Bücher zum Thema Reptilienkrankheiten. Leider sind die wirklich guten aber auch sehr schwer zu bekommen und zudem natürlich auch extrem teuer.
Für die wichtigsten Krankheiten und Parasiten ist jedoch tatsächlich ein Buch aus der Bede-Reihe ganz gut zu gebrauchen.
Von Rundquist, Die Reptilienkrankheit oder so ähnlich. Hier sind natürlich auch mal wieder die zahlreichen Fotos sehr hilfreich. Besonders gut macht es sich dann natürlich auch, wenn man ein eigens Mikroskop zuhause hat und sich regelmäßig den Kot seiner Tiere angucken kann.
Einen schönen Gruß,
Daniel webmaster von <a target="_blank" href="http://www.gartersnake.de"><b> http://www.gartersnake.de</b>
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Anonymous Gast
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Verfasst am: 08.03.2005, 14:56 |
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Hallo Daniel,
Hallo Jan,
Die Kotmenge, die das Weibchen zur Abwehr abgegeben hat, war nicht sonderlich viel und hätte für eine richtige Kotuntersuchung nicht ausgereicht, deshalb soll ich da ja noch mal was zum Untersuchen einschicken.
Bis der Rachenabstrich ausgewertet ist, kann es noch eine Woche dauern, bin mal gespannt, was da rauskommt.
Ich konnte bis jetzt dieses Verhalten auch nicht wieder beobachten. Zunächst verbrachte das Weibchen viel Zeit in einem Versteck, aber auch als sie eben draußen unterm Strahler lag, atmete sie normal.
Dieses Gemisch heißes Wasser sollte, wenn es nötig ist, zwei mal am Tag für etwa 20min ins Terrarium und da würde ich natürlich dabei bleiben.
Wegen den Büchern zum Thema Reptilienkrankheiten:
Über den bede-Atlas Reptilienkrankheiten hatte ich (in der Reptilia?) eine Rezension gelesen, die nicht sonderlich gut ausgefallen ist. Was wohl gar nicht so schlecht ist, ist das Kompendium der Reptilienkrankheiten...
Nach dem, das du erwähnst werde ich auch mal schauen – allerdings muss ich auch immer an meinen Geldbeutel denken...
Viele Grüße Philipp |
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Anonymous Gast
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Verfasst am: 08.03.2005, 17:48 |
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Moinsen!
Ich bin mir nicht ganz sicher, aber ich habe in irgendeinem Buch einmal einen recht ausführlichen Abschnitt zum Thema Krankheiten gesehen. Ich glaube es war in dem Buch:
"Grundlagen der Reptilienhaltung"
von Jens Rauh
Natur- und Tier-Verlag
216 Seiten
223 Abbildungen
Format: 17,5 x 23,2, Hardcover
ISBN: 3-931587-29-0
Preis: 9.80 €
Blätter das doch einfach mal durch bevor Du es kaufst.
Gruss THOR
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Anonymous Gast
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Verfasst am: 10.03.2005, 16:31 |
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Hallo Thor,
danke Dir. Da werde ich bei nächster Gelegenheit einen Blick reinwerfen.
Hallo Jan,
ich hab diese pdf bereits, bin allerdings auf nichts gestoßen, was ich als interessant für diesen speziellen Fall erachte. Danke Dir aber auf jeden Fall.
Hallo @all,
nachdem ich das Weibchen gestern nur kurz zu Gesicht bekam (es schien normal zu atmen) und es auch heute die restliche Zeit versteckt verbracht hatte, habe ich eben nach ihr geschaut. Leider musste ich feststellen, dass sie wieder dieses eigenartige Atmen an den Tag legt und das nun stärker als bisher.
Ich habe sie dann aus dem Terrarium genommen und bin mit dem Gesamteindruck von ihr nicht sonderlich zufrieden. Zwar wehrt sie sich und züngelt auch, aber ich habe den Eindruck, dass sich ihr Zustand etwas verschlechtert hat. Sie befindet sich gerade voll in der Häutung, eventuell lasse ich mich auch dadurch etwas täuschen, aber ich bin dennoch ziemlich beunruhigt.
Ich werde sie nun möglichst viel mit Reiki behandeln und ihr zusätzlich Globuli verabreichen. Von euch kennt sich nicht zufällig jemand mit Homöopathie und Reiki bei Schlangen aus?
Viele Grüße von einem besorgten Philipp |
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Daniel G. « Moderator »

Anmeldedatum: 20.09.2002 Beiträge: 737
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Verfasst am: 10.03.2005, 20:46 |
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Hallo Phil,
die Häutung ist natürlich ein recht anstrengender Zustand für das Weibchen. Dadurch kann es durchaus zu einem geschwächteren Eindruck kommen.
Zum Thema Reiki bei Schlangen kann ich Dir nichts sagen. Homöopathische Mittel jedoch kann man genauso bei Reptilien anwenden, wie man es auch beim Menschen tun würde. Bei einer entsprechenden Dosierung ist da nichts gegen einzuwenden.
Schönen Gruß,
Daniel webmaster von <a target="_blank" href="http://www.gartersnake.de"><b> http://www.gartersnake.de</b>
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Frett Anfänger

Anmeldedatum: 08.03.2004 Beiträge: 67
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Verfasst am: 10.03.2005, 23:14 |
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Hi Phil,
ich weiß ja nicht ob es Dir hilft, aber die Betreiberin von http://www.frettchennet.de/index_ie.html hat eine Ausbildung zur Tierheilpraktikerin gemacht und wendet viel Homöpathie bei Tieren an. Vielleicht kannst Du dort im Forum trotzdem mal fragen?
Ich hoffe das es deinem Tier bald besser geht.
Gruß
Michaela |
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Anonymous Gast
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Verfasst am: 11.03.2005, 00:08 |
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Hallo Philipp,
Momentan fällt mir nur ein das Bodengrund evtl. zu trocken sein "könnte" ?
30°C finde ich im Frühjahr als zu warm, ich würde das Terrarium kälter und evtl. ein wenig feuchter halten.
Die Winterruhe erscheint mir zu kurz und zu warm...........aber das steht auf einen anderen Blatt.
Auf die Homöopathische Mittel hat mal Wolfgang viel in der SG geschrieben.
Grüße und Daumendrück für die kleine Frank,
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Anonymous Gast
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Verfasst am: 11.03.2005, 18:35 |
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Hi Daniel,
Hi Michaela,
Hi Frank,
habe mich nun unter anderem an die Betreiberin der Seite gewandt, danke für den Link.
Das der Bodengrund im Terrarium zu trocken ist, kann ich mir eigentlich nicht vorstellen. Er war vor allem am Anfang eher zu feucht, das werde ich aber noch mal überprüfen.
Zu warm? Unter dem Strahler wird es sogar bis fast 40°C, im restlichen Becken liegen die Temperaturen dann bei Mitte 20°C. Ich dachte, nach der Winterruhe sollten die Temperaturen wieder auf normal hochgefahren werden. Dann müsste ich noch einen schwächeren Strahler besorgen?!
Bezüglich der Überwinterung hatte ich dieses Jahr nicht die Möglichkeit, die Temperaturen noch weiter runter zu fahren. Bei einer „warmen Überwinterung“ sollte die Dauer doch eher etwas kürzer sein, oder liege ich da falsch?
Den Artikel über Bachblüten in der SG kenne ich. Aber ich suche noch nach weiteren Infos dazu...
Gemeinsam mit meinem Vater hatte ich sie heute Mittag noch mal draußen. Beim Verabreichen der Verflüssigten Globuli habe ich immer etwas Sorge, dass ich sie nicht ertränke. Sie öffnete anschließend sogar ihr Maul und ließ die Zunge wie draußen hängen – als würde sie würgen. Nun liegt sie wieder im Terrarium, lebt noch und zeigt zu mindestens im Moment kein auffälliges Atmen.
Zur Abwehr hat sie mich nicht nur vollgekotet, sondern sich dabei noch „geschüttelt“. So ziemlich alles im näheren Umkreis war anschließend mit Kot voll. Dieser war sehr weitestgehend flüssig, bis auf zwei fast klumpenartige Kotstücke.
Leider war es nicht sehr viel – ich werde wohl von ihr auch nichts gescheites für eine Kotuntersuchung bekommen, aber ich denke, dass beim Männchen ja das gleiche im Kot zu finden sein wird.
Wir haben uns den Kot auch unterm Mikroskop angeschaut (sind immer noch dabei). Da ist so einiges, was sich bewegt – wir können aber nicht sagen, was das alles ist. Während sich die Anzahl von Einzellern/ Bakterien meist im Bereich 5 bis 12 Stück pro Sichtfeld lag (1000fache Vergrößerung), fanden wir nun an einer Stelle Hunderte an Viechern. Mein Vater nimmt an, dass es sich bei diesen kleineren um Bakterien handelt, bei etwas größeren, die aber zum Glück nicht zu Hunderten oder Tausenden vorkommen, um Einzeller handelt...
Viele Grüße Philipp |
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Anonymous Gast
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Verfasst am: 17.03.2005, 10:56 |
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Hallo Philipp,
gibt es denn schon etwas Neues zu Berichten?
Viele Grüße vom Jan.
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Anonymous Gast
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Verfasst am: 17.03.2005, 16:10 |
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Hi Jan,
ja es gibt tatsächlich was neues. Zum einen liegt nun das Ergebnis des Rachenabstriches vor und dem nach sind wohl Bakterien das Problem. Der Tierarzt weiß nun auch, was für Antibiotika helfen würde, allerdings sehe ich derzeit von einer Behandlung ab. Der Gesundheitszustand der Schlange hat sich deutlich gebessert. Diese Besserung ging mit der Häutung einher, die an selbigem Tag stattgefunden hat.
Werde schauen, wie das weiter geht.
Viele Grüße Philipp |
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Anonymous Gast
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Verfasst am: 18.03.2005, 09:52 |
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Hallo Philipp,
das sind ja ganz gute Nachrichten! Bakterien... hmm, das hilft einem nicht gerade weiter, was? Aber Hauptsache sie zeigt wieder ein normales Verhalten. Ich drück' die Daumen, das es dabei bleibt.
Viele Grüße vom Jan. |
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Anonymous Gast
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Verfasst am: 31.03.2005, 11:17 |
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Ich melde mich noch mal, schließlich bin ich euch ja eine Antwort schuldig geblieben.
Das Ergebnis des Rachenabstriches liegt mir nun vor. Es wurden Klebsiella oxytoca und Citrobacter spp. nachgewiesen. Über die beiden Bakterien habe ich leider noch nicht sonderlich viel gefunden. Beide scheinen nicht soo ungewöhnlich bei Schlangen zu sein.
Den Zusammenhang zwischen den Bakterien und der gezeigten Symptomatik ist für mich nicht ganz nachvollziehbar, vielleicht haben Entzündungen im Lungenbereich die Atmung erschwert...
Viele Grüße und nachträglich frohe Ostern,
Philipp |
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Anonymous Gast
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Verfasst am: 05.04.2005, 13:57 |
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Hallo Philip,
auch wenn es vielleicht nicht mehr aktuell ist, antworte ich trotzdem mal auf deinen
Befund. Vielleicht für nachfolgende Personen, die irgendwann mal davon betroffen sind.
Man muss sich gerade mit solchen Thematiken genügend auseinander setzen, damit man im Fall der Fälle helfend eingreifen kann. Mit einem einfachen: “die Erreger scheinen nicht so ungewöhnlich bei Schlangen zu sein“, ist es leider nicht getan. Denn auch solche, die endogen in Schlangen vorkommen, können die fatalsten Auswirkungen haben, wird dieses bei einer drastisch erhöhten Anzahl nicht erkannt.
Definieren wir doch mal deinen Befund, den Informationen über diese Erreger gibt es ausreichende, sei es durch gute Fachbücher oder unzählige Seiten im Internet und der Zusammenhang wird hier eindeutig klar:
Citrobacter spp. sind endogene (Def. s. u.), aerobe (benötigen Sauerstoff), gramnegative (in der Färbung nach Gram rot erscheinende) Stäbchen und Klebsiella oxytoca opportunistische (Def. s. u.), fakultativ anaerobe (können mit und ohne Sauerstoff wachsen) gramnegative, unbewegliche, bekapselte Stäbchen der Fam. Enterobacteriaceae, die zur physiologischen Darmflora gehören. Gelangen sie in andere Organe, können sie u. a. pulmonale (die Lunge betreffende) Infektionen auslösen. Sprich es kann zu einer Pneumonie (Lungenentzündung) kommen, welche bei Nichtbehandlung zum Tode führen kann.
Def.: Als endogene oder auch opportunistische Infektionen bezeichnet man Infektionen durch Erreger, die häufig im gesunden Organismus vorkommen, ohne Schaden anzurichten. Kommt es zu einer Immunschwäche des Tieres, sei es durch Stress oder andere Einwirkungen wie falsche Temperaturen, nützen die Erreger diese Schwäche aus und vermehren sich rasant und führen zum Krankheitsverlauf ihres Wirtes. Citrobacter spp und Klebsiella oxytoca können beide so etwas hervorrufen, sind also bei einem erhöhten Vorkommen mit Vorsicht zu genießen.
Eine genaue Diagnose kann/sollte nur über eine Kultur erzielt werden mit anschließenden Antibiogramm, ist eine krankhafte Veränderung der Schlange erkennbar.
Manchmal hilft aber auch, ist die Krankheit gerade erst in den Ansätzen, das eine Verminderung der Stressfaktoren eine Zurückbildung der Erreger bewirkt.
Liebe Grüße
Niccie
Zuletzt bearbeitet von Anonymous am 05.04.2005, 13:58, insgesamt einmal bearbeitet |
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Anonymous Gast
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Verfasst am: 23.06.2005, 18:25 |
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habe mal ne frage Kennt sich hier zufällig jemand ein wenig mit Krankheiten bei thamnophis aus
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Gib_one Spezialist


Anmeldedatum: 04.08.2003 Beiträge: 247
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Verfasst am: 25.06.2005, 12:43 |
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poste doch einfach deine frage  |
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